Die Bitcoin (BTC) Preise fielen nach heißer als erwarteten Inflationsdaten aus den USA, die Bedenken über verzögerte Zinssenkungen der Federal Reserve auslösten. Die führende Kryptowährung fiel um bis zu 5%, nachdem sie am Dienstag ein neues Allzeithoch von 73.005 Dollar erreicht hatte, bevor sie sich leicht erholte und über 71.000 Dollar gehandelt wurde. Der Bericht des Consumer Price Index (CPI) für Februar zeigte, dass die Inflation hartnäckig hoch bei 0,4% blieb, was die Prognosen der Analysten übertraf. Dies erhöhte die jährliche Inflationsrate auf 3,2%, höher als die geschätzten 3,1%, was die Hoffnungen auf eine bevorstehende Zinssenkung weiter dämpfte.
Marktteilnehmer schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed im März jetzt auf 1%, verglichen mit 15% vor nur einem Monat. Stattdessen verlagerten sich die Erwartungen auf die Möglichkeit, dass die Fed die Zinssätze in der ersten Hälfte des Jahres 2024 stabil hält, wobei eine potenzielle Senkung erst im Juni oder später erfolgt.
Während Inflationsbedenken einen Ausverkauf auslösten, halfen fortlaufende Zuflüsse in physische Bitcoin-ETFs, die Verluste zu mildern. Diese Zuflüsse in Höhe von insgesamt rund 3,68 Milliarden Dollar in der vergangenen Woche boten etwas Unterstützung für den Preis der Kryptowährung. Besonders hervorzuheben ist, dass Blackrock's iShares Bitcoin Trust und Fidelity's Wise Origin Bitcoin Fund weiterhin die Spitze anführen und jeweils Bitcoin im Wert von 14,76 Milliarden Dollar bzw. 9,26 Milliarden Dollar halten.
Der Kampf gegen die Inflation scheint noch lange nicht vorbei zu sein. Angesichts der möglichen Verzögerung von Zinssenkungen seitens der Federal Reserve ist der Einfluss auf den Bitcoin-Preis und die breiteren Kryptomärkte noch ungewiss.