Bitcoin erreichte zum vierten Mal in sechs Tagen ein neues Rekordhoch, gestützt durch rekordverdächtige Zuflüsse in US-Börsengehandelte Fonds, die an die Kryptowährung gebunden sind.
Die größte Kryptowährung der Welt erreichte am Mittwoch ein Allzeithoch von 73.664 US-Dollar, bevor ihr Anstieg leicht zurückging und sie um etwa 7:50 Uhr in New York bei rund 73.180 US-Dollar gehandelt wurde. Unterdessen übertrafen die netto täglichen Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs am Dienstag laut von Bloomberg zusammengetragenen Daten die Marke von 1 Milliarde US-Dollar, wobei BlackRocks IBIT seinen eigenen Rekord mit täglichen Zuflüssen von 849 Millionen US-Dollar aufstellte.
„Die Gründe hinter der Rally sind ziemlich klar. Eine wuchernde Nachfrage nach physisch gestützten ETFs bei gleichzeitig geringer Markttiefe“, sagte Manuel Villegas, Digital-Assets-Analyst bei der Schweizer Privatbank Julius Baer. Da Emittenten große Mengen an Bitcoin aufkaufen, um ihre ETFs zu unterstützen, hat das insgesamt im Umlauf befindliche Angebot des Tokens begonnen zu schwinden.
Die wöchentliche Ausgabe von etwa 6.300 Tokens für Bitcoin wird laut Villegas „völlig überschattet“, wenn man sie mit der Token-Nachfrage der ETFs aus den vergangenen Wochen vergleicht. Letztere beläuft sich auf etwa 40.000 Tokens.
Auch andere Kryptowährungen wurden durch das erneute Interesse an der Anlageklasse angehoben. Ether stieg am Mittwoch um bis zu 3,3 % und erreichte einen Tageshöchststand knapp unter dem Rekordhoch von 4.092 US-Dollar, das es am Vortag erreicht hatte.