Die US-Senatoren Jack Reed und Laphonza Butler haben die Securities and Exchange Commission (SEC) aufgefordert, sich der Genehmigung weiterer Krypto-Börsenprodukte (ETPs) zu enthalten, insbesondere solcher, die mit Kryptowährungen außer Bitcoin verbunden sind.

In einem Schreiben an den SEC-Vorsitzenden Gary Gensler vom 11. März wiesen die Senatoren auf den Mangel an ausreichenden Handelsvolumina und Integrität bei Kryptowährungen wie Ethereum hin, was ihrer Meinung nach dazu führen könnte, dass Privatanleger Risiken von Betrug und Marktmanipulation ausgesetzt sind.

Die Bedenken der Senatoren folgen auf die Einführung von zehn Spot-Bitcoin-ETFs in den USA im Januar, was zur Wiederbelebung des Kryptowährungsmarktes führte, wobei Bitcoin auf bis zu 73.737 US-Dollar stieg.

Das Schreiben der Senatoren erfolgt im Zuge der laufenden SEC-Überlegungen zu Spot-Ethereum-ETFs.

Bloomberg-Analysten haben die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung eines Spot-Ethereum-ETFs auf 35% reduziert, und die SEC hat ihre Entscheidung zu mehreren vorgeschlagenen Ethereum-ETFs verzögert.

Es wird erwartet, dass die Behörde ihre Entscheidung im Mai bekannt gibt.

Das institutionelle Interesse an Bitcoin wächst, wobei die Genehmigung von US-Spot-Bitcoin-ETFs zu diesem Trend beiträgt.

Experten warnen jedoch davor, dass Herausforderungen in der Kryptoindustrie, wie Sicherheits- und Compliance-Probleme, die institutionelle Akzeptanz verlangsamen könnten.