In einem Versuch, die schwächelnde Wirtschaft Pakistans zu stabilisieren und ein entscheidendes 3-Milliarden-Dollar-Rettungspaket vom Internationalen Währungsfonds (IWF) zu sichern, wird das Land dazu aufgefordert, strengere Besteuerungsmaßnahmen für Kapitalgewinne aus Kryptowährungs-Investitionen und Immobilientransaktionen einzuführen.
Während der laufenden Überprüfungsgespräche zwischen dem IWF und den pakistanischen Behörden bezüglich des 3-Milliarden-Dollar-stand-by-Abkommens (SBA) hat der globale Kreditgeber empfohlen, dass das Bundesamt für Einnahmen (FBR) den Anwendungsbereich der Kapitalertragssteuer (CGT) erweitert, indem Kryptowährungen in die Steuerpflicht einbezogen werden. Der IWF hat auch eine Überprüfung der Steuersätze für Immobilien und börsennotierte Wertpapiere gefordert, um sicherzustellen, dass alle Gewinne besteuert werden, unabhängig von der Haltefrist.
Im Rahmen der vorgeschlagenen Maßnahmen könnten Immobilienentwickler in Pakistan verpflichtet werden, alle Übertragungen von Interessen an Immobilien vor Abschluss und Registrierung von Grundstückstiteln zu verfolgen und zu melden. Bei Nichteinhaltung dieser neuen Vorschriften könnten Strafen verhängt werden, einschließlich einer sekundären Haftung für nicht gezahlte Steuern. Dieser Schritt zielt darauf ab, das weit verbreitete Praktikum des Kaufs und Verkaufs von Akten verschiedener Grundstücke in Wohnsiedlungen in die Steuerpflicht zu bringen.
Wenn Pakistan diesen Bedingungen zustimmt, wird erwartet, dass der IWF rund 1,1 Milliarden Dollar als letzte Tranche des Rettungspakets ausschüttet, das Islamabad im letzten Sommer gesichert hat und das dem Land geholfen hat, eine Staatsverschuldung zu verhindern.