Binance-Executives bleiben in Nigeria in Untersuchungshaft

Zwei Führungskräfte von Binance, der weltweit größten Kryptowährungsbörse, bleiben trotz Abwesenheit jeglicher Anklage in Nigeria für mindestens weitere zwei Wochen in Haft. Laut ihren Familien traten Tigran Gambaryan, ein US-Bürger und Leiter der Finanzkriminalitätsbekämpfung bei Binance, und Nadeem Anjarwalla, ein britisch-kenianischer Regionalmanager für Afrika, erstmals am Mittwoch vor Gericht in Erscheinung.

Haftverlängerung gefordert

Nachdem sie am 26. Februar in Nigeria festgenommen wurden, fordern Anwälte der Economic and Financial Crimes Commission (EFCC) eine Verlängerung der Haft der Binance-Manager. Die zwei Männer legen dagegen Einspruch ein.

Weiteres Verfahren im April

Nach Anhörung beider Parteien entschied das Gericht in Abuja, dass die Verhandlung am 5. April fortgesetzt wird. Bisher hat der Richter keine Entscheidung über die Haftverlängerung getroffen.

Einfluss der Krypto-Handelsseiten

Gambaryan und Anjarwalla gerieten in eine Untersuchung nachdem mehrere Kryptowährungsseiten als bevorzugte Handelsplattformen für die nigerianische Währung auftraten. Die Binance-Konten wurden nach einer Entscheidung des Landes über das Verbot einiger Krypto-Handelsseiten ausgesetzt.

Für weitere Informationen hat Binance noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Die Firma kündigte jedoch Anfang des Monats an, dass alle Transaktionen mit der nigerianischen Währung Naira nach dem 8. März eingestellt werden.