Analyse der Volatilität des Kryptomarktes von Goldman Sachs

Eine Analyse von Goldman Sachs betonte eine volatile Woche auf dem Kryptomarkt, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) lag. Der Bericht verzeichnet einen Rückgang der Gesamtkapitalisierung um 10,4%, was einem Verlust von 280 Milliarden Dollar entspricht.

Rückgang und Erholung von Bitcoin und Ethereum

Der Abschwung begann an einem Sonntag, wobei BTC und ETH drei Tage lang Rückgänge verzeichneten, bevor sie sich während der US-Handelssitzung erholten und sich in Asien weiter verstärkten.

Gesunde Korrektur auf dem Kryptomarkt

Eine wichtige Beobachtung von Goldman Sachs ist die gesunde Korrektur auf dem Kryptomarkt. Diese war teilweise erwartet worden aufgrund des schnellen Anstiegs zu den Allzeithochs Mitte März und der erhöhten Finanzierungsraten für Perpetual Futures, die sich inzwischen normalisiert haben.

Bitcoin und Ethereum Finanzierungsraten, gewichtet nach Open Interest (OI), sind von den Höchstständen Anfang März auf nachhaltigere Ebenen gesunken, was auf eine Abkühlung der zuvor überhitzten Marktbedingungen hindeutet.

Auswirkungen auf Investitionstätigkeiten

Investitionstätigkeiten spiegelten auch die Marktstimmung wider, wobei Bitcoin ETFs über drei aufeinanderfolgende Tage Nettomittelabflüsse verzeichneten, insbesondere aufgrund fortlaufender Abflüsse im Grayscale Bitcoin Trust (BTC) (NYSE:GBTC). Abgesehen von GBTC blieben die Bestände anderer BTC-ETFs jedoch relativ stabil, mit bescheidenen Zuflüssen trotz des Marktrückgangs.

Ethereum und regulatorische Unsicherheiten

Die Leistung von Ethereum im Verhältnis zu Bitcoin wurde ebenfalls in der Forschungsnotiz hervorgehoben, wobei das ETH/BTC-Verhältnis sank. Die Zukunft von spot ETH ETFs bleibt ungewiss, da regulatorische Entscheidungen zu Vorschlägen von Fidelity und Grayscale verzögert wurden.

Der Bericht erwähnt eine vertrauliche Anfrage, die die Ethereum-Stiftung von einer nicht näher bezeichneten staatlichen Behörde erhalten hat, was zu den regulatorischen Unsicherheiten in Bezug auf die zweitgrößte Kryptowährung der Welt beiträgt.