Großer Airdrop geplant
Der CEO der Kryptowährungsbörse KuCoin, Johnny Lyu, plant einen großen Airdrop mit Bitcoin (BTC) und dem hauseigenen Token KuCoin (KCS) im Gesamtwert von 10 Millionen Dollar. Diese Ankündigung folgt auf die kürzlich von der US-Justizabteilung gegen die Börse und zwei ihrer Gründer erhobenen Anklagen.
Obwohl Lyu in seinem Schreiben die Bundesanklagen nicht direkt ansprach, deutete er die Situation an, indem er den KuCoin-Nutzern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in den letzten Tagen dankte. Er verglich den Airdrop mit der früheren Erstattung von Investoren, die Verluste beim Confido-Rug-Pull-Vorfall erlitten hatten.
Verzögerungen bei Auszahlungen und Airdrop
Die Verzögerungen bei Auszahlungen, die einige Nutzer am 26. und 27. März erlebten, könnten auf das hohe Transaktionsvolumen zurückzuführen sein, da fast 800 Millionen Dollar von der Börse abgezogen wurden. Der Airdrop dient als Geste der Wertschätzung gegenüber den Nutzern, die KuCoin während dieser herausfordernden Zeit treu geblieben sind. Die spezifischen Regeln für das Airdrop-Event werden laut Blog-Post in drei Tagen veröffentlicht.
Anklagen und rechtliche Maßnahmen
Die Justizabteilung erhob Anklage wegen Verstößen gegen das Bankgeheimnisgesetz und beschuldigte die Gründer der Börse, ein nicht lizenziertes Geldübermittlungsgeschäft zu betreiben und kein Anti-Geldwäsche-Programm zu haben. Gleichzeitig leitete die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ein Zivilverfahren gegen KuCoin wegen Verstößen gegen das Commodity Exchange Act und die Bestimmungen der CFTC ein.