Südkoreas parlamentarische Wahlkampagne: Kampf um die Stimmen in einem der größten Kryptomärkte der Welt
Die anstehende parlamentarische Wahl in Südkorea hat die Bedeutung des Landes als einer der größten Kryptomärkte der Welt unterstrichen, wobei beide großen politischen Parteien damit werben, krypto-bezogene Anreize zu gewinnen.
Politische Versprechen
Die People Power Party von Präsident Yoon Suk Yeol hat versprochen, die Einführung einer Steuer auf digitale Vermögenswerte zu verzögern, während die oppositionelle Democratic Party versprach, die Beschränkungen für börsengehandelte Fonds aufzuheben - darunter auch US-Bitcoin-Produkte - die direkt Token halten.
ETF-Kontroverse und Risiken
Die USA gaben im Januar grünes Licht für ETFs, die direkt in Bitcoin investieren, und die Produkte haben bisher Gesamtvermögen von etwa 57 Milliarden Dollar angesammelt. Die südkoreanische Wertpapieraufsicht sagte schnell, dass der Handel mit diesen Produkten vor Ort gegen das Gesetz verstoßen könnte, was einen potenziellen Abfluss spekulativen Geldes effektiv unterbinden würde.
Potenzial des Kryptomarktes
Mehr als 6 Millionen Südkoreaner - über 10% der Bevölkerung - haben im ersten Halbjahr des letzten Jahres am Kryptomarkt über registrierte Börsen teilgenommen. Das stellt eine beträchtliche potenzielle Wählerschaft in einer entscheidenden Wahl dar.
Südkoreaner haben sich aktiv am jüngsten Bullenmarkt für digitale Vermögenswerte beteiligt und sind für ihre Leidenschaft für kleinere Kryptowährungen bekannt – nicht nur für den Marktführer Bitcoin.
Zukunftsaussichten
Die Erwartungen wachsen, dass schließlich auch Spot-Krypto-ETFs erlaubt werden, was das Potenzial für eine weitere Verbreitung digitaler Vermögenswerte in Südkorea erhöht, im Einklang mit einem breiteren asiatischen Trend. Im Gegensatz dazu zeigen sich viele US-Beamte feindlich gegenüber Krypto.