Kritik an der SEC-Genehmigung von Spot-Bitcoin-ETFs

Die SEC-Kommissarin Hester M. Peirce sagte, dass der Rekordstart von Spot-Bitcoin-ETFs bewies, dass Investoren die Fonds wollten, fügte jedoch hinzu, dass es ein "echtes Problem" mit der Art und Weise gab, wie die Behörde die Genehmigungen handhabte.

Peirce äußerte ihre Kritik in einer umfassenden Diskussion während einer Podiumsdiskussion an der Brookly Law in Bezug auf eine Frage von ETF.com und sagte, dass die SEC durch die Anwendung der falschen Standards und übermäßig negatives Handeln maßgeblich zur Spot-Bitcoin-Manie beitrug.

Rekordbrechender Start von Spot-Bitcoin-ETFs

Die SEC genehmigte am 10. Januar die ersten 10 Spot-Bitcoin-ETFs nach einem Jahrzehnt regulatorischen Hin und Hers mit Emittenten und mehreren Ablehnungen. Die Fonds haben seit ihrem Start am folgenden Tag etwa 60 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten angesammelt, wobei BlackRock's iShares Bitcoin Trust (IBIT) schneller als jeder andere ETF in der Geschichte 10 Milliarden US-Dollar an AUM generierte. IBIT hat derzeit 17 Milliarden US-Dollar an AUM.

Kritik an der Kommunikation und Aufmerksamkeit

In den Tagen und Monaten vor den Genehmigungen der SEC verfolgten Kryptowährungsinvestoren und Analysten eng die Kommunikation zwischen der Behörde und den Emittenten - eine ungewöhnliche Situation für ETF-Genehmigungen.

Peirce's Standpunkt und Fazit

Hester M. Peirce, eine Republikanerin, die 2018 in ihr Amt eingeführt wurde, hat sich deutlich dafür ausgesprochen, dass die SEC die Spot-Bitcoin-ETFs bereits Jahre zuvor hätte genehmigen sollen.

Peirce betonte, dass die Genehmigung der SEC für diese [ETFs] kein Gütesiegel sei und dass sie nicht für die Auswahl der Bestandteile eines Portfolios zuständig sei, sondern für die richtige Offenlegung, damit die Menschen verstehen können und ihre eigenen Entscheidungen treffen können.

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