Kryptowährungskriminalität in Südkorea

Umwandlung der vorübergehenden Krypto-Ermittlungseinheit in eine permanente

Südkorea bekämpft die zunehmenden Vorfälle von Kryptowährungsverbrechen und Betrugsfällen, indem es seine vorübergehende Krypto-Ermittlungseinheit in eine permanente umwandelt, so ein lokaler Bericht. Das Justizministerium und das Ministerium für Inneres und Sicherheit des Landes sollen Anfang Mai Diskussionen beginnen, um die Joint Virtual Asset Crime Investigation Unit in eine offizielle Abteilung umzuwandeln.

Steigende Kryptowährungsverbrechen in Südkorea

Die vorgeschlagene Beförderung zielt darauf ab, den Status der Einheit zu festigen, da sie derzeit als vorübergehende Einheit unter der Staatsanwaltschaft des Bezirks Süd-Seoul betrieben wird und damit anfällig für eine mögliche Auflösung ist. Die im Juli 2023 gestartete Einheit besteht aus etwa 30 Experten von sieben Finanz- und Steuerbehörden und ist damit die erste spezialisierte Untersuchungseinheit in Südkorea, die sich auf digitale Vermögensdelikte konzentriert.

Zunahme von verdächtigen Transaktionen

Das Land hat einen signifikanten Anstieg von Kryptowährungsstraftaten erlebt. Laut einem Bericht aus dem Februar von der Finanzinformationsstelle Südkoreas meldeten lokale Kryptounternehmen 16.076 verdächtige Transaktionen im Jahr 2023, was einem Anstieg um 49% im Vergleich zu 2022 entspricht.

Erste umfassende Krypto-Regulierung in Südkorea

Darüber hinaus plant Südkorea, am 19. Juli seine erste umfassende Krypto-Regulierung umzusetzen, die darauf abzielt, Anleger zu schützen. Die neue Regulierung wird strengere Strafen für Marktmanipulationen in der Kryptoindustrie verhängen, einschließlich der Möglichkeit von lebenslanger Haft in bestimmten Fällen.