Grayscale Bitcoin Trust ETF (GBTC) erlebt positive Trendwende
Nach 11 aufeinanderfolgenden Wochen von Kapitalabflüssen konnte der Grayscale Bitcoin Trust ETF (GBTC) endlich einen positiven Zugewinn von 63 Millionen Dollar verzeichnen. Die fortlaufenden Abhebungen der Investoren waren eine Folge der Zulassung und anschließenden Beliebtheit konkurrierender Spot-Bitcoin-ETFs seit Januar, was zu einem erheblichen Einfluss auf die Kapitalabflüsse von GBTC im aufstrebenden Bereich führte.
Marktvergleich und Wettbewerb
Trotz der kürzlichen Kapitalabflüsse bleibt GBTC weiterhin der größte Bitcoin Spot ETF, verwaltet über 18,7 Milliarden Dollar an Vermögenswerten und hält etwa 297.000 Bitcoin. Die kontinuierlichen Abflüsse ermöglichten es neueren Wettbewerbern, den Abstand zu verringern, wobei der BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT) am Dienstag 17,2 Milliarden Dollar an Vermögenswerten angesammelt hatte. Um seine Verluste auszugleichen, hat Grayscale die Einführung eines "Mini" Bitcoin ETFs mit reduzierten Gebühren vorgeschlagen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Herausforderungen für BlackRock und Gesamtmarkt
Die positiven Nachrichten für Grayscale kommen nach einem schwierigen Tag für seinen Konkurrenten, den IBIT ETF des Investitionsriesen BlackRock. Während IBIT seit seinem Start an der Wall Street auf 15,4 Milliarden Dollar gewachsen war, verzeichnete er einen Rückgang von 37 Millionen Dollar am Vortag, so Farside Investors. Darüber hinaus verzeichneten alle ETFs kollektiv Kapitalabflüsse von 563 Millionen Dollar, was ihren schlechtesten Tag überhaupt aufgrund des Rückgangs des BTC-Preises am Mittwoch markierte.
Marktreaktion und Analysteneinschätzung
Die Nachrichten über die Kapitalzuflüsse bei GBTC sorgten für Überraschung und Begeisterung auf dem Markt. Der Bloomberg ETF-Analyst Eric Balchunas drückte seine Verblüffung auf Twitter aus und sagte: "Heilige Scheiße $GBTC hatte heute Zuflüsse. Ihre Serie von ungefähr 80 Tagen ist endlich vorbei. Ich musste meine Augen reiben und die Daten doppelt überprüfen, aber es stimmt."