Crypto-KOL-Runden in der Kritik

Boom im März
Die Krypto-Märkte florierten im März, als Bitcoin auf einen Rekord zusteuerte und Milliarden Dollar in neue ETFs flossen. Doch eine bestimmte Gruppe von Investoren hatte einen noch größeren Grund zur Freude als die meisten.

KOL-Runden in der Kritik
Diese „KOL-Runden“, die gewisse Ähnlichkeiten mit den von den US-Regulierungsbehörden der jüngsten Vergangenheit unter die Lupe genommenen Promi-Deals aufweisen, haben sich vermehrt, da digitale Vermögenswerte sich von einem harten Bärenmarkt erholten. Dieses Mal sind die Investoren, die bevorzugte Bedingungen erhalten, eher Krypto-Blogger als Athleten oder Reality-TV-Stars.

Regulatorische Bedenken
Im Gegenzug für die Förderung von Kryptoprojekten erhalten KOLs in der Regel vorteilhafte Bedingungen wie Bewertungsrabatte und kürzere Sperrfristen. Die Deals sind eine Quelle der Kontroverse, wobei Kritiker schlechte Offenlegungen und mögliche Risiken für Kleinanleger ins Visier nehmen.

SEC überwacht
Die SEC hat begonnen, gegen das Influencer-Marketing von Krypto-Projekten vorzugehen. Im Oktober 2022 stimmte Kim Kardashian einer Zahlung von 1,3 Millionen Dollar zu, um die Anschuldigungen der Behörde zu begleichen, dass sie gegen US-Regeln verstoßen habe, indem sie eine digitale Token beworben habe, ohne offenzulegen, dass sie dafür bezahlt wurde.

Unease in der Community
Die Unruhe breitet sich in der gesamten Community aus, unabhängig vom Standort der Beteiligten. ZachXBT, ein einflussreicher Tweeter mit fast 600.000 X-Followern, der sich als „Rug-Pull-Überlebender“ beschreibt, ist öffentlich dabei, die KOL-Deals zu kritisieren. Viele KOLs sind besorgt, besonders angesichts der vielen KOL-Runden, die heutzutage nicht so erfolgreich verlaufen.