US-Repräsentantenhaus genehmigt Gesetz zur finanziellen Innovation

Das US-Repräsentantenhaus hat das Gesetz zur finanziellen Innovation und Technologie für das 21. Jahrhundert (FIT21) verabschiedet, ein Gesetz, das darauf abzielt, den Kryptowährungsmarkt zu regulieren.

Bipartisaner Beschluss und Kritik des Weißen Hauses

Die parteiübergreifende Abstimmung am Mittwoch resultierte in 279 Mitgliedern, darunter 71 Demokraten, die das Gesetz unterstützten, während 136 dagegen stimmten.

Dieses Gesetz, das nun in den Senat weitergeleitet wird, könnte einen neuen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen und die Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) verstärken.

Es führt auch Richtlinien für den Sekundärmarkthandel von digitalen Rohstoffen ein, die ursprünglich als Investmentverträge angeboten wurden, und befasst sich zusätzlich mit Stablecoins und Geldwäschepräventionsprotokollen.

Trotz der Kritik des Weißen Hauses, dass das Gesetz nicht über ausreichende Verbraucher- und Anlegerschutzmaßnahmen verfügt, hat die Administration ihre Bereitschaft signalisiert, an einem Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte zu arbeiten.

FIT21 könnte einen potenziellen Wandel in der Sichtweise des Kongresses auf Kryptowährungen und deren Einfluss auf den Finanzsektor signalisieren.

Widerstand und Befürchtungen

FIT21 ist auf Opposition von SEC-Vorsitzendem Gary Gensler gestoßen, der argumentiert, dass das Gesetz zu regulatorischen Schlupflöchern führen und den Anlegerschutz gefährden könnte.

Die ranghöchste Demokratin im House Financial Services Committee, Maxine Waters, hat ebenfalls Bedenken geäußert und argumentiert, dass das Gesetz die CFTC überlasten und ihr nicht genügend Regulierungsbefugnis einräumen könnte.