U.S. Sen. Elizabeth Warren fordert Maßnahmen

Die US-Senatorin Elizabeth Warren (D-Mass.) verlangt Auskunft darüber, wie die Biden-Administration bei der Eindämmung des Einsatzes von Kryptowährungen im Fentanyl-Schmuggel vorankommt. Dies geht aus einem Brief hervor, den sie und ein weiterer Gesetzgeber an das Weiße Haus Büro für nationale Drogenkontrollpolitik und die Drogenvollzugsbehörde (DEA) gesandt haben.

Warren und Senator Bill Cassidy (R-La.) forderten Updates zu "Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbeutung von Krypto durch Drogenschmuggler zur Ausweitung ihres Geschäfts und zur Geldwäsche ihrer unrechtmäßig erworbenen Gewinne," so der Brief. Die Senatoren argumentieren, dass "Kryptowährung in den letzten zehn Jahren eine zunehmend prominente Rolle im globalen Fentanylhandel gespielt hat, sowohl in Bezug auf die Ermöglichung der Herstellung und des Schmuggels von Fentanyl als auch bei der Geldwäsche der kriminellen Erträge von Drogenkartellen."

Maßnahmen des US-Finanzministeriums und der Strafverfolgungsbehörden

Das US-Finanzministerium und bundesstaatliche Strafverfolgungsbehörden haben Netzwerke und Einzelpersonen verfolgt, die am Handel mit Fentanyl-Vorläuferchemikalien beteiligt sind.

Lesen Sie mehr: Chinesische Unternehmen nutzten Krypto-Zahlungen, um ein Fentanyl-Netzwerk zu betreiben, behauptet die USA in Anklagen. Warren schlug letztes Jahr vor, dass Gesetze erlassen werden sollten, um den Einsatz von digitalen Vermögenswerten in diesem Segment des globalen Drogenhandels zu stoppen.

Politischer Kontext und Wahlkampf

Die Senatorin steht dieses Jahr zur Wahl, und die Ankündigung ihres jüngsten Briefes erfolgte wenige Stunden vor dem Auftritt von John Deaton bei CoinDesk's Konsensus 2024-Event. John Deaton ist ein krypto-unterstützender Republikaner, der versucht, die prominente Gesetzgeberin zu verdrängen.