Bitcoin-Preis fällt unter 70.000 US-Dollar
Bitcoin-Preis ist am Freitag unter 70.000 US-Dollar gefallen. Grund dafür war ein gemischter US-Arbeitsmarktbericht und eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB).
Gemischter US-Arbeitsmarktbericht
Das US-amerikanische Bureau of Labor Statistics veröffentlichte ein zweischneidiges Wirtschaftsszenario: Ein Anstieg der Arbeitsplatzschaffung war verbunden mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4%, was zu einem Wertverlust von Bitcoin führte.
Das Arbeitsplatzwachstum zeigte Stärke, jedoch deutete der Anstieg der Arbeitslosigkeit und die konstanten wöchentlichen Arbeitsstunden auf tiefere wirtschaftliche Probleme hin.
Trotz eines Anstiegs der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,4% im Mai und eines jährlichen Zuwachses von 4,1%, verlangsamte sich das Wachstum der gesamten wöchentlichen Gehaltsabrechnungen im privaten Sektor im Vergleich zum Vorjahr.
Bitcoin wurde um 16:30 Uhr ET bei 69.159 US-Dollar gehandelt, laut CoinGecko.
Zinssenkung durch die EZB und institutionelle Zuflüsse
Der Schritt der EZB, ihren Leitzins von 4% auf 3,75% zu senken, die erste Senkung seit fünf Jahren, könnte die Liquidität erhöhen und die Attraktivität alternativer Anlagen wie Bitcoin steigern.
Diese Entscheidung, zusammen mit den positiven institutionellen Zuflüssen in US-Spot-Bitcoin-ETFs, die in dieser Woche über 1,54 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen verzeichneten, könnte die kurzfristige Entwicklung von Bitcoin beeinflussen.