U.Today - In einer unerwarteten Wendung der Ereignisse nahm der selbsternannte Satoshi Nakamoto Craig Wright heute den Schöpfer von Ethereum, Vitalik Buterin, aufs Korn. Wright griff eine Reihe von Posts von Buterin aus dem Jahr 2017 auf, in denen er die frühen Versionen des Ethereum-Protokolls diskutierte.
Damals hatte Buterin auf eine Frage nach der Möglichkeit, Ethereum auf Bitcoin aufzubauen, geantwortet und Bedenken über mögliche Konflikte mit dem Bitcoin-Entwicklungsteam geäußert. Er führte die Befürchtung an, dass sich die Regeln des Protokolls ändern könnten, was es ihm erschweren würde, auf einem Basisprotokoll aufzubauen, das seiner Vision widerspricht.
Im Januar 2024 ergriff Wright die Gelegenheit, sich zu Buterins früheren Äußerungen zu äußern. Er argumentierte, dass Ethereum nur aufgrund von zentralisierten Entwicklungsteams existiert, die die Macht haben, das Protokoll zu verändern. Wright dachte über das hypothetische Szenario nach, dass alles auf Bitcoin aufgebaut wäre und stellte sich ein schlankeres und weniger fragmentiertes System vor.
Während Ethereum einen beachtlichen Erfolg als Plattform für intelligente Verträge und Anwendungen erzielt hat, argumentiert Wright für die Stabilität und Originalität des Bitcoin-Protokolls.
Außerdem belebt er die Zentralisierungsdebatte in beiden Kryptowährungsökosystemen neu. Auf der einen Seite steht die Zensur von ETH-Transaktionen durch das OFAC, auf der anderen Seite die enorme Konzentration von BTC in den Händen von Walen und Minern.