Die Financial Services Agency (FSA), die Finanzaufsichtsbehörde Japans, hat mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, um Benutzer vor "unlauteren Transfers" an Kryptowährungsbörsen zu schützen.

In einem Schreiben an japanische Banken am 14. Februar äußerte die FSA Besorgnis über die hohe Anzahl betrügerischer Transaktionen mit Krypto-Vermögenswerten und forderte die Banken auf, den Benutzerschutz zu stärken.

Eine der vorgeschlagenen Initiativen beinhaltet "die Stärkung der Überwachung von unlauteren Transfers an Krypto-Vermögensdienstleister".

Allerdings hat ein weiterer Vorschlag Bedenken bei P2P-Marktteilnehmern hervorgerufen. Die FSA schlägt vor, "Transfers an Krypto-Vermögensdienstleister zu stoppen, wenn der Name des Absenders vom Kontonamen abweicht". In der Praxis könnte dies P2P-Transaktionen stören, da die Namen des Absenders und des Empfängers an den fiat- und Krypto-Enden der Transaktion in der Regel unterschiedlich sind.

Die Bitte der FSA ist derzeit eine Empfehlung und kein verpflichtendes Erfordernis, und es bleibt abzuwarten, wie die Banken reagieren werden.

Diese Entwicklung erfolgt im Rahmen der laufenden Bemühungen Japans, Innovation und Wachstum in der digitalen Vermögensbranche voranzutreiben. Im Dezember 2023 kündigte die Regierung Änderungen an ihrer Kryptosteuerpolitik an, durch die Unternehmen von der Steuer auf langfristige Kryptobestände befreit werden. Allerdings steht der Gesetzesentwurf noch ausstehend zur Genehmigung durch beide Kammern des japanischen Parlaments.