Die Genehmigung von an der US-Börse notierten Spot-Bitcoin-Tauschhandelsfonds (ETFs) scheint einen erheblich positiven Einfluss auf die Krypto-Inhaber in Australien gehabt zu haben, laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Allerdings wird der optimistische Standpunkt weiterhin durch die ökonomische Unsicherheit des Landes konterkariert.
Die 5. Ausgabe des Independent Reserve Kryptowährungsindex hat enthüllt, dass 25% der Australier Bitcoin nach der Genehmigung des Spot-Bitcoin-ETF im Januar positiver betrachten.
Der jährliche Bericht basiert auf einer Gruppe von über 2.100 erwachsenen Befragten aus allen Lebensbereichen, eine winzige Stichprobe in einem Land mit über 26 Millionen Einwohnern. Dennoch gibt der Bericht einen bedeutenden Einblick, wie das Land Kryptowährungen betrachtet. Zum Beispiel zeigt der Bericht, dass das allgemeine Bewusstsein für Kryptowährungen unter den Australiern auf ein neues Hoch von 95% gestiegen ist, von 92% im Jahr 2022.
In diesem Jahr wurde die Studie vorzeitig durchgeführt, um den Einfluss der Genehmigung der Spot-Bitcoin-ETFs auf Australier zu bewerten. Die Studie ergab, dass 19% der Kryptowährungsinhaber in Down Under in einen Bitcoin Spot-ETF investieren würden, wenn er an der Australian Securities Exchange (ASX) verfügbar wäre.
Während die ASX keinen Zeitplan für die Genehmigung eines ETFs, der mit einer Kryptowährung verbunden ist, vorgelegt hat, wird allgemein erwartet, dass ein Spot-Bitcoin-ETF bis Mitte 2024 verfügbar sein könnte.
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Der Einfluss der anhaltenden Kostenkrise und der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit Australiens, so ergab die Studie, hat die Befragten dazu veranlasst, zurückhaltend beim Investieren in Krypto zu sein. 16,7% (14,2% im Jahr 2022) der Befragten gaben an, in Krypto investieren zu wollen, aber aufgrund der wirtschaftlichen Krise dazu nicht in der Lage zu sein.
"18% der Krypto-Investoren sagten, sie überlegten, einen Teil ihres Krypto-Portfolios zu verkaufen, um mit den steigenden Lebenshaltungskosten und den steigenden Zinsen zurechtzukommen, während weitere 6% angaben, ihr gesamtes Krypto-Portfolio verkaufen zu wollen, um mit den steigenden Kosten umzugehen", so die Studie.
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