Zwei Beamte der Europäischen Zentralbank (EZB) beharren trotz des jüngsten Preisanstiegs und der Genehmigung von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA auf ihrer Kritik an Bitcoin. Ulrich Bindseil und Jürgen Schaaf, die in einem Blogbeitrag schreiben, weisen die Entwicklungen als bloßen Lärm ab und wiederholen ihre langjährige Meinung, dass der "faire Wert von Bitcoin immer noch null" ist.
Ihre Skepsis besteht trotz des Erfolgs der Bitcoin-ETFs, die über 3 Milliarden Dollar an Nettomittelzuflüssen angezogen haben und Spekulationen über einen Ethereum-ETF angeheizt haben. Sie argumentieren, dass die Begeisterung fehlgeleitet ist und dass der aktuelle Preis und die Marktkapitalisierung von Bitcoin einfach den "sozialen Schaden" widerspiegeln, der eintreten wird, wenn die Blase platzt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Bindseil und Schaaf ihre Bedenken hinsichtlich Bitcoin geäußert haben. Im November 2022 erklärten sie, dass es auf dem "Weg zur Irrelevanz" sei, mit langsamen und teuren Transaktionen, ungeeigneten Anlagemerkmalen und Umweltbedenken im Zusammenhang mit dem Mining. Sie kritisieren Bitcoin auch für seine angebliche Geschichte der Kursmanipulation und Betrugsfälle. Bitcoin hat seit der Veröffentlichung ihres Blogbeitrags fast 200% zugelegt.
Ihr neuester Blogbeitrag hat auf Crypto-Twitter starke Reaktionen ausgelöst, wobei einige Benutzer Unglauben äußern und andere sich in hitzige Debatten einlassen.