Bitcoin (BTC) hat erstmals seit November 2021 die Marke von 60.000 $ überschritten, angetrieben durch einen anhaltenden Zustrom von Investitionen in börsengehandelte Fonds (ETFs). In den letzten beiden Tagen haben ETFs einen kombinierten Nettomittelzufluss von 1,1 Milliarden US-Dollar verzeichnet, wobei die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs die tägliche Bitcoin-Produktion der Miner um etwa das Zehnfache übertrifft.
Inmitten dieses positiven Trends wiesen Analysten von Bernstein auf einen interessanten Trend hin - die Unterperformance von Bitcoin-Mining-Aktien im Vergleich zur Performance der Kryptowährung.
In den letzten 120 Tagen, nach der erhöhten Wahrscheinlichkeit von ETF-Zulassungen und insbesondere seit dem Start von ETFs am 10. Januar, haben Bitcoin-Mining-Unternehmen ihre Aktienwerte im Vergleich zu den Gewinnen von Bitcoin übertroffen.
Insbesondere CleanSpark (NASDAQ: CLSK) und Marathon Digital (NASDAQ: MARA) verzeichneten jeweils Anstiege von etwa 380% und 250%, verglichen mit einem Anstieg des BTC-Preises von 70% im selben Zeitraum.
Allerdings hielt dieser Trend angesichts von Bitcoins Anstieg über 60.000 $ am Mittwoch nicht an.
Bemerkenswert stieg das Haupthandelspaar um 6%, deutlich vor Minenunternehmen wie Riot Platforms (NASDAQ: RIOT) und CLSK, die jeweils um 7,5% bzw. 10% fielen.
Analysten beobachten, dass Bitcoin bei heftigen Rallyes wie heute Liquidität von den Mining-Aktien absaugt. Kleinspekulanten würden an Tagen wie heute Bitcoin hinterherjagen im Gegensatz zu Mining-Aktien", heißt es.
Sie erwarten, dass Bitcoin-Miner über zumindest einen angemessenen Zeitraum höher beta sein werden, z. B. während eines Mikro-BTC-Zyklus wie z.B. vor der ETF-Rallye, nach der ETF-Rallye oder über den gesamten BTC-Zyklus, der typischerweise 18-24 Monate dauert. Höheres Beta bedeute nicht auf täglicher Basis", fügten sie hinzu.