Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat den Zeitrahmen verlängert, innerhalb dessen sie über die Zulassung des Handels mit Optionen auf börsengehandelte Fonds entscheiden wird, die direkt in Bitcoin investieren.
Der US-Wertpapieraufsichtsbehörde wurde ein Antrag von der Cboe Exchange Inc. vorgelegt, Optionen auf ETFs zu genehmigen, die Bitcoin halten. Dies geht aus Dokumenten hervor, die am Mittwoch auf der Website der Behörde veröffentlicht wurden. Die SEC hat auch die Entscheidung über einen Antrag von der Nasdaq ISE verschoben, Optionen auf den iShares Bitcoin Trust von BlackRock zu listen und zu handeln.
Die Derivate werden von Händlern genutzt, um Wetten auf zukünftige Gewinne abzuschließen oder sich gegen Verluste abzusichern.
Investoren sind in Spot-Bitcoin-Fonds eingestiegen, seit die SEC sie im Januar genehmigt hat. Die zehn Fonds haben in diesem Jahr netto 8,9 Milliarden US-Dollar eingenommen. Exklusive des Spot-Fonds von Grayscale, der in einer früheren Fondsstruktur existierte, halten die neu genehmigten Fonds etwa 26 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten.
Die SEC hat ihre Entscheidung zur Genehmigung von Spot-Bitcoin-ETFs auf den endgültigen Termin für alle Einreichungen im Januar vertagt. Einige Experten warnen derweil davor, dass die Behörde die aktuellen Einreichungen für Spot-Ether-ETFs ablehnen könnte.
--Mit Unterstützung von Allyson Versprille.